Umschulungs- und Fortbildungszentrum Niederstetten

Wermutshausen 74
www.ufz-ev.de

Geschichte des UFZ

Initiator der Umschulung in Niederstetten war die Firma Bürkert aus Ingelfingen. Der damalige Inhaber der Firma, Christian Bürkert, gründete zusammen mit dem Landkreis Mergentheim und der Stadt Niederstetten das Umschulungszentrum. Mit diesem Umschulungszentrum wollte Bürkert seinen Facharbeiterbedarf für sein geplantes Zweigwerk Niederstetten decken. Die Trägerschaft übernahm der Landkreis Mergentheim. Am 07. Januar 1971 konnte dann das Umschulungszentrum mit Beginn des ersten Umschulungskurses eröffnet werden, der nach 2 Jahren erfolgreich abgeschlossen wurde.

Schon früh zeigte sich, dass das Projekt in dieser Form nicht weiter zu führen war. Insbesondere durch die Tatsache, dass die Firma Bürkert ihre Pläne, in Niederstetten ein Zweigwerk zu errichten nicht verwirklichte. Um das Umschulungszentrum auf eine Tragfähige Basis zu stellen, musste sowohl der Standort, als auch die Trägerschaft neu geregelt werden. In langwierigen Gesprächen konnte dann dahingehend Einigung erzielt werden, dass das Umschulungszentrum in die leerstehende Schule nach Wermutshausen umzog. Voraussetzung hierfür war, dass die Stadt Niederstetten die Schule mietfrei zur Verfügung stellt und ein Werkstattanbau vorgenommen wird. Nachdem die Finanzierung dieses Anbaues sichergestellt war, wurde von einem Ausschuss, in dem die IHK Heilbronn federführend war, vorgeschlagen, das Umschulungszentrum in einen e.V. umzuwandeln und gleichzeitig den Bereich der Fort- und Weiterbildung mit aufzunehmen.

So beschloss dann am 10.07.1973 der Kreistag des Main-Tauber-Kreises, dass die Trägerschaft des Umschulungszentrums in einen e.V. umgewandelt werden soll. Die Geschäftsführung des e.V. übernahm wiederum der Landkreis. Am 15. März 1974 erfolgte dann die Gründung des Vereines „Umschulungs- und Fortbildungszentrum Niederstetten e.V.", der in das Vereinsregister beim Amtsgericht Tauberbischofsheim eingetragen wurde. Unmittelbar nach Gründung des Vereins wurde mit der Schaffung der neuen Räumlichkeiten begonnen und bereits im Januar 1975 konnte die Metallwerkstatt bezogen werden. Zusätzlich zur Umschulung erhielt das Umschulungszentrum ab 1975 durch die Abhaltung von Lehrgängen für arbeitslose Jugendliche eine weitere Auslastung. Träger dieser Maßnahme war das Berufsfortbildungswerk Heidelberg.

Der Bereich der Fortbildung wurde 1981 erstmals durch Abhalten von CNC-Kursen angegangen. Hier war das UFZ der erste Bildungsträger, der dieses Kursangebot offerierte.

In den Folgejahren hat sich dann gezeigt, dass sich ein Bedarf an Facharbeitern in der Elektrotechnik abzeichnete. Das UFZ hat diesem Umstand dahingehend Rechnung getragen, dass 1988 mit Hilfe des Landesgewerbeamtes und des Landesarbeitsamtes eine Elektroumschulung eingerichtet wurde. Diese Einrichtung wurde zunächst in Vorbachzimmern untergebracht.

Im Jahre 1988 wurde eine Kooperation mit dem Firmenausbildungsverbund FABI in Bad Mergentheim eingegangen. Seither organisiert dieser FABI die Kurse Ihrer Mitgliedsfirmen als Überbetriebliche Ausbildungsabschnitte im UFZ. Hierzu hat das UFZ entsprechende Gerätschaften in den Bereichen Pneumatik / Elektropneumatik, Hydraulik / Elektrohydraulik, CNC sowie SPS angeschafft. Ziel der überbetrieblichen Ausbildung ist es, kleineren Betrieben, die diese Ausbildungsabschnitte nicht vermitteln können, eine kostengünstige Möglichkeit der Ausbildung zu bieten.

Trotz der Ausstattung mit modernsten Gerätschaften war es nicht immer möglich, eine gute Auslastung zu gewährleisten. Deshalb wurde im Jahr 1994 der Umzug der Elektroumschulung von Vorbachzimmern nach Wermutshausen beschlossen.

Durch die ständige Investition in neueste Ausstattung, sowie der immer schneller fortschreitenden Entwicklung erkennen immer mehr Firmen den Nutzen der Überbetrieblichen Ausbildung. Außerdem kann das UFZ auch eine hohe Vermittlungsquote der Umschüler vorweisen.

Somit kann das UFZ voller Optimismus in die Zukunft schauen!